Geographie

Auf der 82 Quadratkilometer großen Nordseeinsel findet man ein sehr abwechslungsreiches Landschaftsbild. Die Insel ist ca. 12 km breit und 8 km "hoch" und damit die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel. Neben den Marschgebieten besteht Föhr darüberhinaus aus der unfruchtbaren Geest und vielen kleineren Waldgebieten.

Auf dem Geestrücken wurden in der Regel die Ortschaften auf Föhr errichtet, da er die nötige Festigkeit aufwies. Größtenteils wird die Insel landwirtschaftlich genutzt und erscheint nahezu unberührt. Auch hat der Tourismus eigentlich keine einschneidenden Veränderungen bei der Bebauung der Insel hinterlassen.

15 km Sandstrand

15 km zusammenhängender Sandstrand von Wyk, an der gesamte Südküste der Insel entlang, bis hin nach Utersum. Von dort aus kann man dann weiter am Deich entlang wieder bis nach Wyk laufen. Eine lange Tour mit 38 Kilometer Küstenlinie der Insel.

Radfahr - Paradies

Das Land ist flach. Die höchste Erhebung liegt bei Oevenum mit 13m über NN. Das sind natürlich die besten Bedingungen für Radfahrer. Viele ausgeschilderte Radrundfahrten sind auf Föhr möglich. Ob Sie den Süden mit seinen schönen Stränden erforschen oder aber im Norden den Deichweg mit seinem wunderschönen Panorama nach Sylt abfahren - hier kommen Radfahrer voll auf Ihre Kosten.

Godelniederung

In Witsum finden Sie den einzigen Fluss auf Föhr, die Godel. Fast anderthalb Kilometer schlängelt der Fluss sich sinen Weg durch die sogenannte Godelniederung. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde, das von einigen Föhrern ganz besonders geschützt wird.

Entstehung

Die Entstehungsgeschichte der Insel Föhr reicht bis in die Eiszeit zurück. Riesige Eismassen bedecketen dabei Mitteeuropa und bewegten hierbei riesige Gesteinsmassen. Größere Brocken wurden dann bei der globalen Erderwärmung auch an ungewöhnlichen Orten "liegen" gelassen. Aus solchen Gesteinsschichten besteht die Insel Föhr und man nennt diese geologischen Gesteinsschichten hierzulande Geest. Auch Sylt und Amrum verdanken ihre Existenz diesem Naturschauspiel.

Steinzeit

Noch in der Steinzeit hatte die heutige Insel Föhr eine feste Verbindung zum heutigen Festland. Erst mehrere verheerende Sturmfluten verschlangen viele Landgebiete und so enstand durch die geologische Herkunft der Insel Föhr dieses wunderbare Eiland.

Klima

Die klimatischen Bedingungen auf Föhr, machen die Insel für viele Menschen interessant. Zum einen Reizklima - auf der anderen Seite aber sehr mild, da durch die geschützte Lage zwischen Amrum und Sylt kein direkter Hochseeeinfluß wirksam werden kann. Zu fast jeder Jahreszeit besteht absolute Pollen- und Schadstoffarmut und für Allergiker und Astmatiker sind hier ideale Lebensbedingungen geboten.

Im Sommer präsentiert sich Föhr meist von seiner schönen Seite. Hier gibt es wesentlich weniger Regentage als nur wenige Kilometer weiter am schleswig-holsteinischen Festland. Auch kann man den standadisierten Wettervorhersagen aus Funk und Fernsehen nie trauen. Auf den Inseln entwickelt sich das Wetter immer ein bißchen anders - und zum Glück meist besser als vorhergesagt. Und wenn mal eine Schlechtwetterzone aufgezogen ist, ist diese schnell wieder vorbeigezogen.

Einen erdrückenden Sommer wird es wohl auch selten auf Föhr geben. Es weht ständig eine leichte Brise und für frische Luft ist immer gesorgt.

Im Winter zeigt sich Föhr auch mal von seiner stürmischen Seite. Neben den winterlichen Temperaturen kann hier auch ein stattlicher Sturm über die Insel fegen. Aber ein Winterurlaub lohnt sich allemal. An unseren herrlichen Stränden lassen Strandspaziergänge machen und anschließend kehrt man ein, um sich bei einen steifen Grog oder Punsch wieder richtig aufzuwärmen.

In diese Zeit fällt auch am 21. Februar das Biikebrennen; ein Fest an dem die Friesen mit riesigen Feuern den Winter ein für allemal vertreiben wollen - somit der Startschuß in eine neue Saison.


Utersum Strand
Strand Utersum

Godel
Godelniederung in der Nähe von Witsum

 


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