Föhr - Naturschutz
Auf Föhr lebt man sehr naturverbunden. Das Gefühl verstärkt sich, wenn man die starken Wettereinflüsse im Herbst und Winter direkt am eigenen Leib vespüren kann.
Der ständig steigende Meerwasserspiegel in den letzten Jahrzehnten zwingt uns einiges an der Küstensicherung vorzunehmen. Nicht zuletzt sind die Inseln und das Wattenmeer der Schutzpuffer für das Festland.
Die Föhrer leben besonders umweltbewußt. So gibt es schon seit Jahren den Föhrer Dosenschwur. Kein Geschäftsmann auf Föhr verkauft Getränkedosen. So wollte man den Müllbergen am Strand und in der Natur vorbeugen. Ebenso trägt der Sperrgutbasar in Wyk zur Müllvermeidung bei. Dort geben die Insulaner Ihre Möbel ab, die anderswo zum Sperrmüll gegeben werden. Gegen eine kleine Gebühr können dann Interessenten diese Möbel erwerben.
Föhr verfügt über die modernsten Kläranlagen. Kein Schmutzwasser wird bei uns in die Nordsee geleitet. Es wird unter Einsatz der modernsten Methoden und Anlagen Schmutzwasser aufbereitet und ins Netz eingespeist. Frischwasser wird an drei Punkten auf der Insel aus mehreren hundert Metern gefördert. Das Föhrer Trinkwasser hat herausragende Qualität. Das Wasser ist extrem weich und eignet sich sogar zum Teekochen ohne Vorabfilterung.
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