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Gezeiten
Alle sechs Stunden wechseln sich Ebbe und Flut ab. Täglich um ca. eine Stunde nach hinten verschoben. Genaueres zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Kapitel Gezeiten.
Der Tidenhub liegt auf Föhr gerade mal bei durchschnittlichen 2,65m. An vielen Stellen geht das Wasser Augenscheinlich nicht weit zurück. Damit gibt sich die Nordsee hier recht moderat.
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Grundsätzliches
Grundsätzlich ist Föhr durch die Inseln Sylt und Amrum gut durch die Hauptmacht der Nordsee geschützt. Dennoch muss einiges für den Küstenschutz getan werden. Den gesamten Norden der Insel schützt ein zusammenhängender Deich, in dessen Umfeld man herrliche Wanderungen oder Radtouren machen kann.
Dennoch liegen die letzten Überflutungen schon einige Jahrzehnte zurück. Dies aber nur Dank der großen Erfahrungen der Föhrer in Puncto Deichbau. Auch wurde der Strand in Utersum schon mehrere Male mit hohem Kostenaufwand aufgespült. Der Südosten liegt relativ geschützt vor natürlichen Unwirtlichkeiten. Nichtsdestotrotz ist der Hafen in Wyk und insbesondere die Innenstadt besonders durch eine Stöpe, die im bedarfsfall geschlossen werden kann, gut geschützt.
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Sturmflut
Als Sturmflut, auch hierzuland Blanker Hans genannt, ist ein Sturm zu bezeichnen, der mit auflandigen Winden eine erhöte Flut von 1,5 Meter über Normal und mehr mit sich bringt.
In der Vergangenheit gab es natürlich auch Sturmfluten um Föhr. Wie an anderer Stelle schon berichtet sind dadurch erst die nordfriesischen Inseln und natürlich Föhr erst entstanden. Aber verheerende Unwetter liegen schon einige Jahre zurück. Dies auch Dank der o.a. eingerichteten Schutzmaßnahmen.
In Zeiten der globalen Erderwärmung bleibt allerdings zu befürchten, dass in Zukunft bezüglich des Küstenschutztes noch einiger Aufwand an dieser Stelle und auch im gesamten norddeutschen Raum betrieben werden muss.
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 Die Nordsee Fischkutter im Meer
 Der Flutmarkenpfahl in Wyk
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Wasserqualität
Die Wasserqualität der Nordsee rund um Föhr gilt als sehr gut. Dies bestätigen jedes Jahr zahlreiche Untersuchungen.
Geradezu vorbildlich ist in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der Föhrer zu nennen, die mit viel Aufwand die Abwässer in drei Wasserwerken wieder aufbereiten und erst vollständig geklärt der Nordsee wieder zuführen.
Vielfach wird die braune Tönung des Meerwassers auf Umweltverschmutzung zurückgeführt. Das Gegenteil ist der Fall - die Färbung entsteht durch viele Schwebteilchen aus dem Wattenmeer und spiegeln den Artenreichtum von Kleinstlebewesen im Wattenmeer und die Aufwühlung des selben wider. Diese sind gesundheitlich völlig unbedenklich.
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