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Kirchen
Die Kirchen haben eine ganz besondere Bedeutung auf Föhr. Es sind große herrliche Bauwerke des romanischen Ziegelsteinbaus. Alle drei Kirchen sind etwa zur gleichen Zeit gebaut worden. Erstmalig wurden sie 1240 erwähnt. Die Innenräume sind mit viel Mühe und Aufwand errichtet worden, schließlich kam man hier her um den Herrn zu danken, die letzte Sturmflut überlebt zu haben. Ein Besuch lohnt sich immer. Es finden dort auch regelmäßig Konzerte statt.
Ebenso sollte man die Friedhöfe nicht links liegen lassen. Hier kann man ganz erstaunliche "sprechende" Grabsteine besichtigen. Auf diesen ist die Lebensgeschichte des Verstorbenen niedergeschrieben. Um mehr über die Geschichten der Menschen zu erfahren kann man an eine der regelmäßigen Friedhofsführungen teilnehmen.
Die Kirchen im Einzelnen:
St. Johannis - Nieblum
St. Laurentii - Süderende
St. Nikolai - Wyk-Boldixum
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Der Glockenturm
Der Glockenturm wurde errichtet, damit die Wyker Bevölkerung nicht immer auf die Glocken von St. Nikolai in Boldixum (heute ein Stadtteil von Wyk) angewiesen waren. Da aber zu dieser Zeit die Stadt kaum Geld hatte, beschloss man wenigstens einen Glockenturm zu bauen. Die Kirche konnte man ja noch später dazubauen. Dazu ist es nie gekommen. Und nun steht ein einsamer Glockenturm verträumt in der Innenstadt von Wyk.
Anfangs war der Glockenturm nur ein einfacher Holzbau. Erst durch eine Spende der Sparkasse wurde diese festgemauerte Gebäude 1886 errichtet. Davor wurde er aufgrund seiner einfachen Bauweise durch Sturm und Feuer mehrfach zerstört.
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Lembecksburg
Die Lembecksburg ist ein 13 Meter hoher Ringwall mit einem Durchmesser von ca. 100 Metern. Der Ursprung dieses Ringwalls ist unklar. Bekannt ist allerdings, dass die Lembecksburg nicht nur als Schutzwall sondern auch als Siedlung genutzt wurde. Im Inneren des Ringes hat man Überreste von Hütten und einen Brunnen gefunden.
Eine Erklärung ist, dass die Bevölkerung diesen Wall im 9. Jahrhundert zum Schutz vor den Wikingern errichtet hat. Dies wurde bei Ausgrabungen von Dr. Häberlin belegt.
Den Namen bekam das Bauwerk vom Ritter Klaus Lembeck, der weit über die Landesgrenzen hinaus gefürchtet wurde. Im 14. Jahrhdt. gehörte die Burg zu seinen Besitztümern. Als er sich aber 1374 mit dem dänischen König Waldemar überwarf, wurde er von den Föhrern von der Insel vertrieben.
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Windmühlen
In vielen Reiseführern hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es auf Föhr fünf historische Windmühlen gibt. Das ist falsch, denn es sind lediglich vier. In Wrixum, Oldsum, Borgsum und in Wyk stehen diese. Im Friesenmuseum gibt es dann noch eine alte Bockmühle als Anschauungsobjekt und diese wurde vor einigen Jahren von der Hallig Langeneß hierher geschafft. Diese kann man aber eigentlich nicht dazurechnen.
Die Mühle in Wrixum kann regelmäßig besichtigt werden und befindet sich in einem exzellenten Zustand. Die Oldsumer Mühle war lange Zeit unbewohnt und war in den 70er in einem äußerst desolatem Zustand. In einer Privatinitiative wurde die Mühle vollständig renoviert und erstrahlt heute wieder im alten Glanz. Diese Mühle befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Ebenso wie die Mühle in der Wyker Mühlenstraße. Die Borgsumer Mühle ist ein Neubau aus dem Jahre 1992 und kann als Konferenzraum gemietet werden. Dies war übrigens der erste Mühlenbau in Deutschland seit dem Jahre 1923.
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Friesenmuseum
Riesige Kieferknochen eines Wals zieren die beiden Eingänge des Friesenmuseums und zeigen gleich das viele Insulaner früher Walfänger gewesen sind.
Von der Entstehung der Insel Föhr bis zum heutigen Tag kann man die gesamte Geschichte der Insel Föhr nachverfolgen. Wie sind die Kinder damals zur Schule gegangen und womit verdienten die Föhrer ihren Lebensunterhalt. Auch die Zeiten der Wikinger und der Dänen werden nachgezeichnet. Interessant ist auch die Zeit als Föhr quasi in der Mitte gteilt war. Westerland Föhr gehörte zu Dänemark und Osterland zu Preußen.
Hier kann man stundenlang stöbern und Geschichte zum Anfassen erleben. Die ideale Beschäftigung mal an einem Regentag.
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Strand
Last but not least - unser Strand. Das ist wohl doch die schönste Sehenswürdigkeit. 15km Sandstrand der zu langen Strandspaziergängen oder einfach nur zum Sonnenbaden einlädt. Ob am Morgen, Tagsüber oder Abends - ob im Sommer oder Winter: hier kann man einiges erleben, entdecken und erforschen. So schön kann Urlaub sein!
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 St. Johannis in Nieblum Grabmale auf dem Friedhof von Süderende

Glockenturm in Wyk auf Föhr

Die Lembecksburg aus der Luft



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